Bewaffneter Überfall auf Pizzaboten in Berlin-Hellersdorf löst SEK-Einsatz aus
Brunhilde JesselBewaffneter Überfall auf Pizzaboten in Berlin-Hellersdorf löst SEK-Einsatz aus
Pizzabote in Berlin-Hellersdorf mit Waffe bedroht – SEK-Einsatz und Festnahme
Am Dienstagabend wurde ein Pizzalieferant im Berliner Stadtteil Hellersdorf mit einer Schusswaffe bedroht. Die Auseinandersetzung löste einen Großeinsatz der Polizei ein, an dem auch eine Spezialeinheit beteiligt war. Später nahm die Polizei einen 49-jährigen Tatverdächtigen in seiner Wohnung in der Forster Straße fest.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr, als ein 42-jähriger Lieferfahrer die Adresse des Verdächtigen aufsuchte. Der Bewohner, ein 49-jähriger Mann, soll daraufhin eine geladene Pistole gezogen und den Fahrer bedroht haben. Dieser floh sofort und alarmierte die Polizei.
Spezialkräfte des SEK rückten an und beschafften einen Durchsuchungsbefehl. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden die Waffe sowie Munition sichergestellt. Der Mann wurde vorläufig zur Feststellung seiner Identität und für eine Blutprobe in Gewahrsam genommen, später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Untersuchungen ergaben, dass sein Blutalkoholspiegel zum Zeitpunkt der Tat bei etwa 2,2 Promille lag. Der Fall wurde inzwischen an die Kriminalinspektion des Direktionsabschnitts 3 (Ost) zur weiteren Aufklärung übergeben.
Der Tatverdächtige bleibt nach der bewaffneten Konfrontation weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei beschlagnahmte die Pistole und die Munition als Beweismittel. Nun prüfen die Behörden, ob Anklage wegen Bedrohung und unerlaubten Waffenbesitzes erhoben wird.






