31 March 2026, 16:34

Betrugswelle in der Wetterau: Trickdiebe und Vandalen halten Region in Atem

Plakat mit fettem schwarzem Text "Thieves & Burglars Pinkerton's Police" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand.

Betrugswelle in der Wetterau: Trickdiebe und Vandalen halten Region in Atem

Serie von Betrugsfällen und Straftaten erschüttert die Wetterau

In den vergangenen Tagen hat eine Welle von Kriminalität und Betrugsversuchen die Wetterauregion heimgesucht. Anwohner wurden mit Betrugsmaschen, Diebstählen und Vandalismus konfrontiert – die Polizei warnt vor einer Zunahme raffinierter Täuschungsmanöver. Eine Frau verlor 3.000 Euro an Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, eine andere saß mit einem vollbeladenen Umzugswagen fest, nachdem ein bezahlter Helfer mit ihren Habseligkeiten verschwunden war.

Eine 59-jährige Frau aus Rosbach fiel einem ausgeklügelten Betrug zum Opfer, nachdem sie Anrufe von Kriminellen erhalten hatte, die sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgaben. Überzeugt von der Seriosität des Anrufs, überwies sie 3.000 Euro auf ein gefälschtes Konto. Der Schwindel flog erst auf, als sie sich direkt bei ihrer Bank erkundigte. Dieselben Betrüger versuchten es später bei ihrem Mann – doch eine "Testüberweisung" scheiterte und weckte Misstrauen.

In einem weiteren Vorfall blieb eine Frau, die Hilfe für ihren Umzug engagiert hatte, mit einem voll beladenen Lkw zurück, nachdem die Person, der sie 150 Euro gezahlt hatte, mit ihren Sachen verschwunden war. Polizei und Feuerwehr aus Altenstadt halfen bei der Entladung des Fahrzeugs.

Unterdessen wurden von einem abgestellten Mercedes Actros auf der Otto-Hahn-Straße in Butzbach fast 100 Liter Diesel gestohlen. Über das Wochenende hinweg richteten Vandalen zudem Sachschaden an: Sie besprühten die Fassade der Sporthalle der Kurt-Moosdorf-Schule in Echzell mit Graffiti.

Die Behörden rufen die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit auf. Sie raten dringend davon ab, Links in unerwarteten SMS oder E-Mails anzuklicken, Online-Banking-Daten an Unbekannte weiterzugeben und Nachrichten angeblich von der Bank stets über die offiziellen Kontaktdaten zu überprüfen.

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Die Vorfälle unterstreichen die wachsende Bedrohung durch Betrug und Kleinkriminalität in der Region. Die Polizei ermittelt weiter in den Fällen und erinnert die Bürger daran, Geldforderungen oder Anfragen nach persönlichen Daten stets kritisch zu prüfen. Die Beamten betonen, wie wichtig es ist, verdächtige Kommunikation ausschließlich über vertrauenswürdige Kanäle zu verifizieren, bevor man handelt.

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