06 March 2026, 04:27

Bernhard Mundschenk – ein Leben für das Wiesbadener Handwerk ist zu Ende

Ein detailliertes Bild des Kaiser-Friedrichs-Gymnasiums in Frankfurt, Deutschland, auf einer alten Buchseite gezeigt, mit verschiedenen Räumen, Merkmalen und Text.

Bernhard Mundschenk – ein Leben für das Wiesbadener Handwerk ist zu Ende

Bernhard Mundschenk, der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Sein Tod am vergangenen Dienstag hinterlässt eine Lücke im hessischen Handwerk, für das er jahrzehntelang den Einsatz für kleine Betriebe und die berufliche Entwicklung prägte.

Mundschenk startete seine Karriere im Handwerkssektor 1992, bevor er drei Jahre später zur Handwerkskammer Wiesbaden wechselte. Im Laufe der Zeit übernahm er dort zentrale Positionen, darunter die Leitung einer Hauptabteilung, die Stellvertretung des Hauptgeschäftsführers und schließlich die Spitze der Kammer. Sein Wirken konzentrierte sich darauf, bürokratische Hürden für Gründer und kleine Unternehmen abzubauen sowie die Betriebsnachfolge zu fördern.

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Neben seinen administrativen Aufgaben vertrat er die Interessen des Handwerks gemeinsam mit den Kammerpräsidenten. Zudem koordinierte er die Geschäfte des Hessischen Handwerkstags und organisierte den Tag des hessischen Handwerks. Als überzeugter Befürworter der beruflichen Bildung setzte er sich für die Gleichstellung von akademischer und handwerklicher Ausbildung ein.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Verbesserung der Berufsorientierung an hessischen Gymnasien. Er plädierte dafür, dass Schülerinnen und Schüler handwerkliche und akademische Laufbahnen als gleichwertig wahrnehmen sollten. Für sein Engagement wurde er 2025 mit der Goldenen Ehrennadel der Handwerkskammer Wiesbaden ausgezeichnet.

Die Handwerkskammer Wiesbaden trauert um einen Prägenden, der das Handwerk in der Region über 30 Jahre maßgeblich mitgestaltet hat. Mundschenks Einsatz für Bürokratieabbau, Berufsorientierung und die Stärkung der dualen Ausbildung hinterlässt bleibende Spuren in der hessischen Wirtschaft.

Quelle