28 March 2026, 16:23

Berlin trauert: Kult-Fischbude schließt nach 30 Jahren wegen Mietstreit mit der Bahn

Schwarzes und weißes Foto eines alten Berliner Restaurantinnenraums mit Tischen, Stühlen, Blumenvasen, einer Statue im Hintergrund, geschnitzten Wänden, Pflanzen und Text unten.

Berlin trauert: Kult-Fischbude schließt nach 30 Jahren wegen Mietstreit mit der Bahn

Ergüns Fischbude, ein geliebtes türkisches Fischrestaurant in Berlin, schließt nach über 30 Jahren seine Türen

Die Deutsche Bahn hat die Verlängerung des Mietvertrags abgelehnt und setzt damit einem langjährigen Kampf der Besitzer, ihr Lokal zu erhalten, ein Ende. Seit 1992 war das Restaurant für seine frischen Gerichte und herzliche Atmosphäre eine feste Institution im Kiez.

Die Fischbude eröffnete einst in den historischen S-Bahn-Bögen an der Lüneburger Straße 382 im Westen Berlins. Gründer Ergün Amca kam als Gastarbeiter nach Deutschland und baute das Restaurant über Jahrzehnte zu einem beliebten Treffpunkt der Nachbarschaft auf. Berühmt wurde es für seine Fischspezialitäten und die einladende Stimmung – geöffnet hatte es dienstags bis samstags von 16 bis 21 Uhr sowie sonntags und montags von 16 bis 22 Uhr.

Laut Managerin Mine Centinbas könnten Brandschutzbedenken eine Rolle bei der Entscheidung der Deutschen Bahn gespielt haben. Trotz Verhandlungsversuchen bot das Unternehmen weder Alternativen an noch gab es öffentliche Erklärungen ab. Da ein konkretes Schließungsdatum noch nicht feststeht, haben die Besitzer eine Spendenkampagne gestartet, um das Restaurant zu retten und ein Stück Berliner Kulturgeschichte zu bewahren.

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Das Aus für Ergüns Fischbude markiert das Ende einer Ära. Unterstützer mobilisieren sich, um das Lokal zu erhalten – doch ohne neuen Mietvertrag bleibt seine Zukunft ungewiss. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Restaurants unter www.erguns-fischbude.de.

Quelle