06 April 2026, 20:24

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wählt neue Doppelspitze

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wählt neue Doppelspitze

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine Mitgliederzahl erweitert und eine neue Führung gewählt. Die Gruppe, die nun 13 statt bisher neun Sitze umfasst, bestimmte Katharina Kaul zur Vorsitzenden und Uta Vossebrecker zu ihrer Stellvertreterin. Beide wurden in der letzten Sitzung einstimmig von den Beiratsmitgliedern gewählt.

Erste wichtige Entscheidung des Gremiums war die Verabschiedung eines aktualisierten Inklusionsaktionsplans. Dieser wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) zur Prüfung vorgelegt. Anschließend bedarf es noch der endgültigen Zustimmung des Stadtrats.

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Zum ersten Mal sind in dem Beirat auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen vertreten. Ihre Mitwirkung soll sicherstellen, dass Diskussionen vielfältigere Perspektiven einbeziehen. Zudem entsandte der Beirat Mitglieder in Fachausschüsse des Stadtrats, um Belange von Menschen mit Behinderungen stärker in lokale Entscheidungsprozesse einzubringen.

Katharina Kaul, die für die Katholische Jugendagentur spricht, betonte die Bedeutung von Inklusion. Sie bezeichnete sie als Grundlage für eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben und in vollem Umfang teilhaben können. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement, das die Stadt vielfältiger und offener mache.

Mit der Erweiterung hat der Beirat nun eine klarere Rolle bei der Gestaltung lokaler Politik. Unter neuer Führung und mit dem überarbeiteten Aktionsplan will die Gruppe mehr Barrierefreiheit und Teilhabe vorantreiben. Als nächster Schritt steht die Zustimmung des Stadtrats zum aktualisierten Plan an.

Quelle