Batteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – doch nicht alle sind überzeugt
Brunhilde JesselBatteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – doch nicht alle sind überzeugt
Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieunternehmen zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 35 Prozent der Betriebe die Technologie mittlerweile als hochgradig relevant für ihr Geschäft einstuft. Fast die Hälfte der befragten Firmen beschäftigt sich aktiv mit der Erkundung oder Entwicklung von Speicherprojekten.
Laut der Erhebung prüfen derzeit 46 Prozent der Unternehmen Batteriespeicherlösungen. Weitere 27 Prozent befinden sich bereits in der Planungsphase, während 11 Prozent die Umsetzung eingeleitet haben.
Bei den Projektgrößen liegt ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben im Bereich von 1 bis 5 Megawatt. Ein gleich großer Anteil bewegt sich zwischen 5 und 10 Megawatt. Größere Projekte mit einer Kapazität von 10 bis 100 Megawatt machen 23 Prozent aus. Sieben Prozent der Initiativen überschreiten sogar die 100-Megawatt-Marke.
Unter den kommunalen Energieversorgern arbeiten vier von zehn aktiv an der Entwicklung von Batteriespeichern. Allerdings zeigen 16 Prozent aller befragten Unternehmen weiterhin kein Interesse an der Nutzung von Speicherlösungen.
Die Ergebnisse verdeutlichen einen wachsenden Trend zur Einführung von Batteriespeichern in der Energiewirtschaft. Da ein beträchtlicher Teil der Betriebe entweder plant oder bereits Projekte umsetzt, gewinnt die Technologie zunehmend an Fahrt. Dennoch bleibt eine nicht unerhebliche Minderheit skeptisch und integriert Speichersysteme nicht in ihre Geschäftsmodelle.
