02 May 2026, 06:24

BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Spezialisten Silox und baut Portfolio um

Schwarz-weiß-Zeichnung eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, tragenden Säulen, Fenstern und einer Decke, mit der Überschrift "Die Geschichte der Textilindustrie" unten.

BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Spezialisten Silox und baut Portfolio um

BASF verkauft Teile seines Hydrosulfit-Geschäfts an Silox

Der Chemiekonzern BASF hat sich mit dem Spezialisten für Reduktions- und Bleichmittel, Silox, auf den Verkauf von Teilen seines Hydrosulfit-Geschäfts geeinigt. Die Transaktion folgt auf BASFs Entscheidung, die Hydrosulfit-Produktion am Standort Ludwigshafen im Rahmen einer umfassenden Portfolioüberprüfung einzustellen. Silox, ein Unternehmen mit über 70 Jahren Erfahrung, übernimmt nun zentrale Vermögenswerte des Chemie-Riesen.

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Der Deal umfasst geistiges Eigentum, technisches Know-how sowie ausgewählte Produktionsanlagen. Zudem gehen spezielle Behälter, bestimmte Fertigungseinrichtungen und zugehörige Marken in den Besitz von Silox über. BASF wird in Ludwigshafen weiterhin andere anorganische Chemikalien herstellen, darunter Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze.

Silox betreibt bereits Standorte in Belgien, Indien und Kanada. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Produkte auf Basis von Natriumhydrosulfit, die vor allem in der Textilfärbung und Papierbleiche eingesetzt werden. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer von Silox, erklärte, die Übernahme unterstreiche das Engagement des Unternehmens für diese Branchen. Zudem werde dadurch die Fähigkeit gestärkt, hochwertige Hydrosulfite weltweit anzubieten.

Hydrosulfite spielen eine entscheidende Rolle als Reduktionsmittel in der Textilindustrie sowie als Bleichzusätze in der Zellstoff- und Papierherstellung. Durch den Deal festigt Silox seine Position als wichtiger Zulieferer in diesen Märkten.

Die Vereinbarung ermöglicht es Silox, seine Produktionskapazitäten auszubauen, während BASF sein Chemikalienportfolio neu ausrichtet. Die Transaktion berührt nicht die verbleibenden anorganischen Chemikalienaktivitäten von BASF in Ludwigshafen. Beide Unternehmen haben bestätigt, dass der Deal nun abgeschlossen ist.

Quelle