Aus alter Fabrik wird lebendiges Wohnprojekt mit Kulturzentrum in Offenbach-Bürgel
Carina KrauseAus alter Fabrik wird lebendiges Wohnprojekt mit Kulturzentrum in Offenbach-Bürgel
Verlassene Fabrik in Offenbach-Bürgel wird zu modernem Wohnprojekt mit Kulturzentrum
Eine seit langem leerstehende Fabrik in Offenbach-Bürgel soll zu einem modernen Wohngebäude mit Gemeinschaftsflächen und einem kulturellen Begegnungsort umgestaltet werden. Die ehemalige Maschinenfabrik Gebrüder Hau wird in 16 barrierefreie Wohnungen verwandelt, ergänzt durch ein Café und einen Veranstaltungsraum für lokale Künstler:innen. Das von der Genossenschaft CreativHäuser eG getragene Projekt verbindet auf diese Weise Industriegeschichte mit zeitgemäßem Wohnen.
Jahre lang stand die Fabrik ungenutzt und verfiel zunehmend. Zwar wurde sie gelegentlich als Werkstatt oder Lager genutzt, doch von ihrer ursprünglichen Bestimmung blieb wenig erhalten – außer dem verblassten Firmenlogo über dem Eingang. Nun sollen genau dieses und weitere historische Elemente bewahrt werden, während das Gelände in Wohnraum umgewandelt wird.
Die Bauarbeiten sollen im April 2024 beginnen und voraussichtlich 18 bis 24 Monate dauern. Bei planmäßigem Verlauf könnten die ersten Mieter:innen im Winter 2025/26 einziehen. Zum Projekt gehört zudem ein Kulturcafé in einem Nachbargebäude, das als Veranstaltungsort dienen und lokale Künstler:innen eine Bühne bieten soll.
Die hinter der Revitalisierung stehende Genossenschaft hatte mit Hindernissen zu kämpfen, darunter steigende Zinsen, hohe Materialkosten und Verzögerungen bei der Baugenehmigung. Trotz dieser Herausforderungen bleibt sie ihrem Konzept von gemeinschaftlichem Wohnen und genossenschaftlichen Wohnmodellen als Zukunftslösung treu. Über dieses Projekt hinaus plant die Gruppe weitere Wohninitiativen und möchte sich als flexibler Partner für kommunale Unterstützung etablieren.
Die Umnutzung bringt neues Leben in ein vernachlässigtes Industrieareal. Mit 16 Wohnungen, Gemeinschaftsflächen und einem Kulturort soll das Vorhaben nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch einen Mittelpunkt für das Viertel. Die ersten Bewohner:innen könnten bereits Ende 2025 einziehen.






