Alon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für sein Lebenswerk in Gesellschaft und Sport
Helga MüllerAlon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für sein Lebenswerk in Gesellschaft und Sport
Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt sein langjähriges Engagement für die Gesellschaft, Toleranz und demokratische Werte. Ein regionaler Vertreter hob seine herausragenden Verdienste in diesen Bereichen besonders hervor.
Seit Jahrzehnten bekleidet Meyer Schlüsselpositionen in jüdischen und sportlichen Organisationen. Seit 2004 ist er Mitglied im Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. 2015 wurde er Delegierter im Zentralrat der Juden in Deutschland.
Sein Wirken im Sport begann bereits früher: 1995 trat er dem Vorstand von Makkabi Frankfurt bei und übernahm 2007 dessen Präsidentschaft. Der Verein mit 4.000 Mitgliedern und 27 Abteilungen ist der größte innerhalb von Makkabi Deutschland. 2013 wurde Meyer schließlich Präsident von Makkabi Deutschland selbst.
Über seine organisatorische Arbeit hinaus hat Meyer prägende Initiativen angestoßen. 2015 organisierte er die Europäischen Makkabi-Spiele in Deutschland. Fünf Jahre später gründete er gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden das Projekt „Zusammen1“, um Antisemitismus und Diskriminierung im Sport zu bekämpfen. Zudem initiierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“, die jüdische Sportstars in Deutschland ehrt.
Seit 2023 sitzt er im Vorstand des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse würdigt Meyers vielseitiges Wirken – von der Führung in jüdischen Gemeinden über die Sportverwaltung bis hin zu Projekten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Die Auszeichnung spiegelt seinen nachhaltigen Einfluss auf die deutsche Gesellschaft wider.
