Alfred Clouth Lackfabrik kehrt nach Insolvenz mit voller Produktion zurück
Carina KrauseAlfred Clouth Lackfabrik kehrt nach Insolvenz mit voller Produktion zurück
Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co. KG hat die Produktion wieder voll aufgenommen – nach einer Phase der Unsicherheit. Das Unternehmen, das seit dem 13. März 2023 unter vorläufiger Insolvenzverwaltung steht, arbeitet nun daran, eine wachsende Zahl an Aufträgen abzuwickeln.
Zu Beginn des Jahres hatte das Unternehmen noch mit Herausforderungen zu kämpfen, doch inzwischen hat es seine Geschäftsabläufe stabilisiert. Alle Lieferanten haben die Belieferung mit Rohstoffen wieder aufgenommen, sodass die Produktion auf das normale Niveau zurückkehren konnte. Aktuell übersteigt die Nachfrage die unmittelbare Lieferkapazität des Unternehmens.
Die Geschäftsführung zeigt sich gemeinsam mit der Anwältin Petra Heidenfelder optimistisch für die Zukunft. Man gehe von einem regen Investoreninteresse aus. Philippe Piscol und Eva Ringelspacher leiten die Bemühungen, einen Käufer zu finden. Die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner wurde exklusiv mit der strukturierten Verkaufsabwicklung beauftragt.
Die Löhne und Gehälter der rund 110 Mitarbeiter sind bis Ende Mai gesichert. Wichtige Kunden und Partner haben zudem ihre weitere Unterstützung zugesagt. Das Unternehmen appelliert an seine Kunden, in dieser Übergangsphase treu zu bleiben und nicht zu Wettbewerbern zu wechseln.
Mit der wiederaufgenommenen Produktion und laufenden Investorengesprächen strebt das Unternehmen an, seine Position zu festigen. Die Löhne sind kurzfristig gesichert, und die Lieferungen der Zulieferer wurden wieder aufgenommen. Nun liegt der Fokus darauf, im Rahmen des laufenden Verkaufsprozesses eine nachhaltige Lösung zu finden.
