14 December 2025, 12:52

Alexandra Birckens Kunst zeigt den Körper zwischen Erotik und maschineller Entfremdung

Skulpturen in einer Außenanlage ausgestellt.

Alexandra Birckens Kunst zeigt den Körper zwischen Erotik und maschineller Entfremdung

Zwischen Erotik und Abscheu: Alexandra Birckens Werke sezieren das Verhältnis von Körper und Maschine

Teaser: In den Skulpturen der deutschen Künstlerin ist der Körper ein fragiles, sich auflösendes Wesen – gefangen in den Mechanismen von Produktion, Bild und Konsum.

8. Dezember 2025, 17:00 Uhr MESZ

Die deutsche Künstlerin Alexandra Bircken schafft Skulpturen, die den menschlichen Körper neu definieren. Ihre Werke zeigen ihn als verletzlich, zerbrechlich und untrennbar mit Maschinen verwoben. Durch tragbare Formen und Prothesen untersucht sie, wie Produktion, Bildwelten und Konsum unsere physische Existenz umgestalten.

Birckens Kunst verbindet oft organische Materialien, Kleidung und mechanische Bauteile. Diese Kombinationen loten sowohl Erotik als auch Entfremdung vom eigenen Ich aus. Ihr Ansatz bedient sich des Ready-made und der Aneignung, indem sie persönliche und kollektive Traumata in skulpturale Formen überführt.

Birckens Skulpturen regen weiterhin Debatten über Körperlichkeit in einer mechanisierten Welt an. Indem sie organische und synthetische Elemente verschmelzt, legt ihr Werk die Verwundbarkeit des Körpers unter modernen Zwängen offen. Ihre Installationen bleiben zentrale Bezugspunkte für zeitgenössische Auseinandersetzungen mit Identität, Technologie und menschlicher Gestalt.