05 February 2026, 19:02

250-Millionen-Projekt: Rosbach baut Europas grünstes Rechenzentrum bis Ende 2027

Ein Rechenzentrum mit einer Reihe von Servern, beleuchtet von Deckenlampen, ordentlich und gut beleuchtet.

250-Millionen-Projekt: Rosbach baut Europas grünstes Rechenzentrum bis Ende 2027

Rosbach vor der Höhe bereitet sich auf sein bisher größtes Bauprojekt vor – ein 250-Millionen-Euro-Rechenzentrum. Die Anlage soll KI und andere hochleistungsfähige Computeranwendungen unterstützen und wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben. Lokale Verantwortliche erwarten, dass das Projekt qualifizierte Arbeitsplätze schafft und der Region langfristige Steuereinnahmen bringt.

Das neue Rechenzentrum wird auf einem 11.500 Quadratmeter großen Gelände entstehen, wobei das Gebäude selbst etwa 18.000 Quadratmeter umfassen wird. Im Betrieb soll es eine elektrische Leistung von bis zu 24 Megawatt erreichen. Der Baubeginn ist für die kommenden Monate geplant, die Fertigstellung wird für Ende 2027 erwartet.

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Nachhaltigkeit steht bei der Anlage im Vordergrund: Sie wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben und strebt einen niedrigen Power Usage Effectiveness-(PUE)-Wert an. Zudem soll die Abwärme des Rechenzentrums genutzt werden, etwa für lokale oder kommunale Fernwärmenetze. Diese Maßnahmen passen zur Strategie des Wetteraukreises, sich als Vorreiter in der digitalen Innovation zu positionieren.

Betrieben wird das Rechenzentrum von Firstcolo, einem Frankfurter Unternehmen. Zwar sind die genauen Beschäftigtenzahlen noch nicht bekannt, doch das Projekt soll hochqualifizierte Stellen schaffen und Rosbach vor der Höhe dauerhafte Steuereinnahmen bescheren. Die Investition stellt den größten Bauaufwand in der Geschichte der Gemeinde dar.

Das Rechenzentrum wird nicht nur die digitale Infrastruktur Rosbachs stärken, sondern auch die kommunalen Ziele im Bereich grüner Energie vorantreiben. Mit dem baldigen Baustart könnte das Projekt die lokale Wirtschaft nachhaltig prägen und die Rolle des Kreises als Standort für technologisches Wachstum festigen. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.