16 % weniger Lohn: Warum Frauen in Deutschland 2024 noch immer benachteiligt werden
16 % weniger Lohn: Warum Frauen in Deutschland 2024 noch immer benachteiligt werden
Lohnungleichheit in Deutschland bleibt ein Dauerproblem: Frauen verdienen 2024 weiterhin 16 % weniger als Männer
Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern bleibt in Deutschland ein hartnäckiges Problem: Im Jahr 2024 verdienten Frauen im Schnitt 16 % weniger als Männer – ein Wert, der über dem EU-Durchschnitt von etwa 12 % liegt und die anhaltende Ungleichheit unterstreicht. Um darauf aufmerksam zu machen, findet der Equal Pay Day 2026 am 27. Februar in Greifswald statt. Dieser Tag markiert symbolisch den Zeitpunkt, ab dem Frauen – im Vergleich zu Männern – erstmals für das laufende Jahr "bezahlte" Arbeit leisten.
Seit der Einführung des Equal Pay Day im Jahr 2008 pendelt sich der unbereinigte Gender Pay Gap in Deutschland konsequent zwischen 16 % und 18 % ein. 2024 lag er bei 16 % – eine leichte Verbesserung gegenüber den 18 % der Vorjahre. Werden jedoch Faktoren wie Qualifikation und Berufsrolle berücksichtigt, verringert sich die Lücke in Regionen wie Hamburg und Schleswig-Holstein auf etwa 6–7 % (Stand 2025).
Die Folgen dieser Ungleichheit sind langfristig spürbar: Über das gesamte Berufsleben hinweg verdienen Frauen deutlich weniger als Männer. Rein rechnerisch bedeutet die 16-prozentige Lücke, dass Frauen 58 Tage im Jahr unentgeltlich arbeiten – im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Um gegenzusteuern, veranstaltet das Bündnis Equal Pay Day MV, ein Zusammenschluss von Organisationen für Geschlechtergerechtigkeit, am 27. Februar 2026 um 17:00 Uhr in der STRAZE in Greifswald eine Kampagnenveranstaltung. Der Eintritt ist frei, Spenden vor Ort sind jedoch willkommen.
Weitere Informationen zur Aktion finden sich unter dem Hashtag #equalpaydaymv.
Ziel des Equal Pay Day 2026 ist es, die anhaltende Lohnungerechtigkeit von Frauen in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Da die Lücke weiterhin über dem EU-Schnitt liegt, fordern die Veranstalter:innen mehr Aufmerksamkeit und politische Maßnahmen. Die Kampagne bietet eine Plattform für Diskussionen – der kostenlose Zugang soll eine breite Teilhabe ermöglichen.
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